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Debian

Aus Linux

Debian (/ˈde.bi.ən/)[1] zählt zu den ältesten Distributionen, die auf dem Linux-Kernel basieren. Debian wurde 1993 von Ian Murdock entwickelt und war die erste Distribution, welche sowohl für Nutzer als auch Entwickler öffentlich zugänglich und modifizierbar war.[2] Heute ist Debian bekannt für seine Einfachheit und wird häufig mit der Distribution Ubuntu sowie mit Desktop-Umgebungen wie GNOME assoziiert. Es gilt als einfach und vorallem, im Gegensatz zu Arch Linux, grafisch ansprechende Linux-Distribution.

1993 entwickelte Ian Murdock die Distribution Debian. Er benannte das Projekt aus einer Zusammensetzung des Vornamens des Erfinders, Ian Murdock, und der Kurzform des Vornamens seiner Frau, Debra Lynn Roundy. Dabei nutzte er die Kurzform des Namens seiner Frau Debra ("Deb"), als ersten Teil des Namens und seinen eigenen Vornamen als zweiten Teil des Namens.[3]

Von November 1994 bis November 1995 wurde das Projekt finanziell durch das GNU-Projekt der FSF (Free Software Foundation) für ein Jahr unterstützt.[3]

Die ersten Versionen von Debian wurden zwischen August und Dezember 1993 veröffentlicht, wobei die erste Version 0.01 war und die letzte aus dem Jahr 1993 die Version 0.90. Im Januar des folgenden Jahres wurde die Version 0.91 veröffentlicht, mit dieser Version wurde ein einfaches Paketverwaltungssystem eingeführt. Viele weitere Versionen folgten und das Team hinter dem Projekt wuchs mit. Die Version 1.0 wurde jedoch nie offiziell veröffentlicht, da ein CD-Verkäufer versehentlich eine frühe Entwicklerversion als 1.0 verschickte. Um Missverständnisse zu vermeiden, wurde die Version 1.0 übersprungen und am 17. Juni 1996 wurde Debian 1.1 freigegeben. Seit der Version 1.1 tragen die Veröffentlichungen spezifische Codenamen, beispielsweise hieß die Version 1.1 "Buzz", heute ist die neueste Version, Debian 13 mit dem Codenamen "Trixie".[4]

Einzelnachweise

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  1. Vgl. About Debian. Abgerufen am 2025-10-13.
  2. Vgl. Eine kurze Geschichte von Debian. Abgerufen am 2025-10-13.
  3. 3,0 3,1 Vgl. Javier Fernández-Sanguino et al.. Eine kurze Geschichte von Debian. S 1. Abgerufen am 2025-10-13.
  4. Vgl. Javier Fernández-Sanguino et al.. Eine kurze Geschichte von Debian. S 3-6. Abgerufen am 2026-01-02.