Monolithischer Kernel
Erscheinungsbild
Ein monolithischer Kernel ist ein Kernel, welcher zusätzlich zu Speicherverwaltung, Prozessmanagement und Kommunikationstechnologie, anders als ein Mikrokernel, auch die Treiber und Hardwarekomponenten enthält, wodurch all diese Komponenten einen geieinsamen Addressraum besitzen.[1]
Dieser Kerneltyp wird beispielsweise in Linux, aber auch anderen Unix-basierten Betriebssystemen verwendet.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| • Rechenleistungsaufwand zwischen dem Wechsel des abgesicherten Kernels und der darüberliegenden Schichten wird gering gehalten
• Kommunikation zwischen Betriebssystemkomponenten wird gering gehalten[2] • Ca. 20 höhere Durchsatzraten, als bei einem Mikrokernel[3] |
• Bugs oder Viren, können sich einfacher und weiter verbreiten[2] |
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Vgl. Mikrokernel- und monolithische Architekturen im Vergleich. 2022-02-25. Abgerufen am 2025-10-13.
- ↑ 2,0 2,1 Vgl. Thallapally, Abhilash. Microkernel Vs Monolithic Kernel Design Trade-Offs. S 2, 3. März-April 2024. Abgerufen am 2025-10-13.
- ↑ Vgl. Pranjal Kumar, Saini Hardik & Dr. Ravindra Singh Yadav. Research paper microkernel vs monolithic kernel. S 2. 2024-11-16. Abgerufen am 2025-10-13.