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Registry

Aus Linux

Ein Registry ist ähnlich wie ein Gedächtnis eines Computers, sie speichert alle systemseitigen Daten und Informationen, welche die Konfiguration und Einstellungen eines Computers beeinflussen.[1] Eine Registry existiert nur in Windows, da es eine Eigenentwicklung von Microsoft ist, welche als Ersatz zu herkömmlichen Konfigurationsdateien, wie in Linux, dient und zusätzlich temporäre Daten speichert.


Die Registry gibt es seit 1993 mit der Einführung von Windows NT und dient seither als zentrale Speicherstelle für Konfigurationsdateien und temporäre Daten für einzelne Programme, welche bisher die Daten in Programmspezifische Textdateien anlegten, was bei größeren Strukturen sehr ineffektiv werden konnte.[1]

Ein Registry besteht aus 6 Dateien für Konfigurationen und Programme und einer Datei für die Benutzerkonteneinstellungen, diese liegt dementsprechend im Benutzerordner, während die 6 Systemdateien für Konfigurationen und Programme im Ordner "Windows" auf dem Laufwerk mit dem Betriebssystem darauf liegen. Die Struktur gleicht einer Ordnerstruktur, aber statt mit Ordnern und Dateien, mit Schlüsseln und dazugehörigen Werten, welche als Text- oder Zahlwert existieren können.[1] Dabei wird bei Zahlwerten in Dezimale und Hexadezimale Werte unterschieden, sowie bei Schlüsslen in verschiedene Typen, wie 32-Bit oder 64-Bit basierte Schlüssel. Die Registry enthält im Durchschnitt ca. 200.000 Einträge, je nach Anzahl und kKomplexität der installierten Software auf dem Computer. Die Dateien der Registry nehmen trotz ihrer Anzahl an Informationen und Daten nur ca. 100 bis 200 Megabyte Platz auf dem Laufwerk in Anspruch.[1]

Einzelnachweise

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  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Vgl. Was ist die Registry und wie funktioniert sie?. 2024-02-24. Abgerufen am 2025-10-12.